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Dieser ringförmige Magnetkern wird aus dem Hochleistungs-Weichmagnetwerkstoff VN02 gefertigt. Er bietet eine stabile Anfangspermeabilität von 650 mit einer Toleranz von ±20 Prozent, einen niedrigen relativen Verlustfaktor bei 0,1 MHz, eine hohe magnetische Sättigungsflussdichte und einen hervorragenden elektrischen Widerstand. Die geschlossene Ringstruktur reduziert effektiv die magnetische Streuung. Der Kern behält seine magnetischen Eigenschaften über einen weiten Temperaturbereich bei und ermöglicht so einen dauerhaften Betrieb. Er dient als wichtige magnetische Komponente für den Aufbau von Induktivitäten und Gleichtaktdrosseln zur EMV-Störungsunterdrückung in verschiedenen elektronischen Leistungselektronikgeräten.
Der Magnetkern aus VN02-Material ist ein kostengünstiger, weichmagnetischer Ringkern, der speziell für EMV-Filteranwendungen entwickelt wurde. Er bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Permeabilitätsverlusten und Sättigungseigenschaften. Seine Curie-Temperatur liegt über 140 °C bei einem hohen spezifischen Widerstand von über 10⁵ Ω·m. Dank des stabilen Temperaturkoeffizienten und der moderaten Koerzitivfeldstärke schwanken die magnetischen Parameter auch unter komplexen Betriebsbedingungen nicht stark. Kunden können Kupferdraht direkt auf den Kern wickeln, um Gleichtaktdrosseln und EMV-Filterinduktivitäten herzustellen. Der Kern eignet sich für die Massenproduktion und erfüllt die allgemeinen Anforderungen an die Zuverlässigkeit industrieller Elektronik.
Frage 1: Was ist die Hauptfunktion eines Ringkerns? Antwort 1: Ringkerne werden zum Bau von Induktivitäten und Drosseln verwendet. Sie dienen hauptsächlich der Unterdrückung elektromagnetischer Störungen und der Stabilisierung des Stromsignals in elektronischen Schaltungen.
F2 Bedeutet ein größerer Kernquerschnitt immer eine bessere Filterleistung? A2 Nicht unbedingt. Die Filterwirkung hängt von den Materialeigenschaften, der Betriebsfrequenz und der Wicklungskonstruktion ab. Ein größerer Querschnitt ermöglicht lediglich bei gleichem Material einen höheren Sättigungsstrom.
F3 Welchen Einfluss haben die Windungszahlen der Wicklung auf die Leistung des Magnetkerns? A3 Mehr Windungen können den Anfangsinduktivitätswert erhöhen, jedoch können zu viele Windungen bei großen Strömen zu Sättigungsproblemen führen und die Spulenwiderstandsverluste erhöhen.
Frage 4: Was ist der Gleichstrom-Vorspannungseffekt bei Magnetkernen? Antwort 4: Gleichstrom-Vorspannung bedeutet, dass Gleichstrom durch die Wicklungsspulen fließt. Dies verringert die effektive Permeabilität und Induktivität des Magnetkerns und kann bei hohem Strom sogar zur magnetischen Sättigung führen.
F5 Können Magnetkerne abgestrahlte Störungen vollständig eliminieren? A5 Magnetkerne dämpfen hauptsächlich leitungsgebundene Störungen. Um abgestrahlte Störungen zu reduzieren, ist eine Kombination mit Kondensatoren, einer Abschirmung und einem geeigneten Schaltungslayout erforderlich.
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